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Gewillt alles zu tun um das E-Mail-Marketing vor schlechtem Geschmack und gescheiterten Entwürfenzu schützen. Dieser Held gibt Ihnen die besten Ratschläge damit Ihre Newsletter ein voller Erfolg werden.
on 30 Oktober 2020 | 0 Comment

Opt-in, Double Opt-in oder Triple Opt-in? Definitionen, Vorteile und Nachteile

Neben der rechtlichen Seite kann die Wahl Ihrer Newsletter-Abonnementmethode die Art und Weise verändern, wie Sie Kontakte sammeln und Ihre Datenbank optimieren. Heute werden wir verschiedene Opt-in-Methoden behandeln, um sie zu vergleichen und Ihnen bei der Auswahl der für Ihr Unternehmen am besten geeigneten Methode zu helfen.

 

Definitionen

Lassen Sie uns nichts überstürzen. Bevor wir über die Vor- und Nachteile der beiden Arten von Opt-in sprechen, wollen wir zunächst beschreiben, worum es geht.

 

Das einfache Opt-in

Das Opt-in (oder Optin) ist ein Konzept, das darin besteht, den Internetbenutzer um die Erlaubnis zu bitten, ihm E-Mails oder andere Marketingnachrichten zu senden.

Einfach gesagt bedeutet es, die Nachrichten nur an Personen zu senden, die sich für eine Registrierung entschieden haben, z.B. über ein Registrierungsformular.

Das Opt-in ist eine gesetzliche Verpflichtung in Bezug auf E-Mail-Marketing an Einzelpersonen.

Es ist strengstens verboten, Werbekampagnen an Personen zu versenden, die nicht eingewilligt haben, diese zu erhalten.

Andererseits ist das Gesetz in Bezug auf Geschäftsadressen viel flexibler. Es ist legal, Unternehmen zu werben, vorausgesetzt, dass der Tätigkeitsbereich und das gesendete Angebot miteinander verknüpft sind und dass der Werbende das Widerspruchsrecht des Empfängers respektiert.

 

Wir sprechen auch über aktives und passives Opt-in.

Das Opt-in wird als „aktiv“ bezeichnet, wenn der Internetnutzer weiß, dass er seine Zustimmung zum Erhalt Ihrer Angebote gegeben hat. Also wenn er sich ausdrücklich registriert hat.

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet aktives Opt-in meist das Vorhandensein eines manuellen Kontrollkästchens oder einer Schaltfläche zum Anklicken, die deutlich macht, dass der Benutzer mit dem Empfang von Werbebotschaften einverstanden ist.

 

Passives Opt-in ist das Gegenteil.

Das passive Opt-in ist beispielsweise das „vorgetickte“ Kästchen, das normalerweise am oberen oder unteren Rand einer Seite versteckt ist.

Diese Art von Praktiken wird von der CNIL geprüft und ist strafbar.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das einfache Opt-in einfach die logische Tatsache ist, dass der Internetnutzer die Erlaubnis erhält, ihm Nachrichten zu senden.

 

Das doppelte Opt-in

Das Double Opt-in ist lediglich eine doppelte Bestätigung des Internetnutzers.

Normalerweise erhält der Benutzer nach der Registrierung eine E-Mail, in der er gebeten wird, seine E-Mail durch Anklicken eines Links zu bestätigen.

Diese Methode besteht also darin, sich zu vergewissern, dass die Person, die sich registriert hat, dies nicht aus Versehen oder gegen ihren Willen getan hat.

Der Werbende ist somit rechtlich geschützt.

 

Das dreifache Opt-in

In dieser Methode wird, wie der Name schon sagt, ein dreistufiges Programm für die Versendung von Werbebotschaften oder Newslettern verwendet.

Im Allgemeinen wird diese Methode verwendet, um eine zuverlässige und verknüpfte E-Mail-Adresse UND Telefonnummer zu erhalten.

Nur wenige Unternehmen machen sich die Mühe, das „Triple Opt-in“ umzusetzen. Es ist viel weniger effektiv als das Double Opt-in, und nur bestimmte Unternehmensbereiche können es sich leisten, es umzusetzen.

Die Deutsche Telekom hat zum Beispiel ein Triple-Opt-In-System eingeführt, um gültige Telefonnummern zu sammeln:

  • Zuerst wird die Telefonnummer abgefragt, dann wird ein Code per SMS an diese Nummer geschickt, der auf der Website eingegeben werden muss, um sie ein erstes Mal zu bestätigen.
  • Sobald der Code validiert ist, muss der Benutzer zwei Kästchen manuell ankreuzen: Akzeptieren Sie den Empfang von Werbe-E-Mails und Akzeptieren Sie den Empfang von SMS.
  • Abschließend wird eine Bestätigungs-E-Mail zur Validierung der Registrierung gesendet.

 

Vorteile und Nachteile

Nun, da Sie wissen was das Opt-in ist, lassen Sie uns zu den Vor- und Nachteilen dieser Methoden übergehen.

 

Vorteile des einfachen Opt-in

Der Vorteil des einfachen Opt-in besteht darin, dass es leicht einzurichten ist und wenig Aufwand erfordert.

Sie können mit einem einfachen Kontrollkästchen oder einem einzigen auszufüllenden Formular die Anzahl der Abonnenten des Newsletters optimieren, da die Anmeldung einfach ist.

Denn je weniger Schritte, desto mehr Abonnenten und desto mehr potentielle Interessenten haben Sie.

 

Nachteile des einfachen Opt-in

Natürlich wird unter all diesen Registranten ein großer Teil von ihnen viel weniger qualifiziert sein als beim Double Opt-in.

Insbesondere laufen Sie Gefahr, viele falsche Adressen, versehentliche Registrierungen, Roboter usw. zu erhalten.

Kurz gesagt: Wenn Sie durch das einfache Opt-in die Zahl der Abonnenten Ihres Newsletters exponentiell erhöhen können, werden Sie mit Sicherheit eine Menge Müll finden.

 

Vorteile des doppelten und dreifachen Opt-in

Sie erhalten durch die Verdoppelung der Anmeldebestätigung eine wesentlich qualifiziertere Datenbank.

Falls Ihre E-Mail als Spam eingestuft wird, wird der Empfänger seine Junk-Mail selbst überprüfen und Sie als vertrauenswürdigen Absender angeben können.

Auf diese Weise reduzieren Sie die Anzahl der E-Mails, die bei Ihren nächsten Mailings als Spam eingestuft werden, und stellen sicher, dass Sie eine maximale Anzahl Ihrer Kontakte erreichen.

Ebenso können Sie Ihrem Empfänger mit einer Bestätigungs-E-Mail zusätzliche Informationen z.B. über die Vorteile Ihres Newsletters zukommen lassen oder ihm einen Willkommensrabatt gewähren, den er auf Ihrer Website nutzen kann.

 

Nachteile des doppelten und dreifachen Opt-In

Wie bereits erwähnt, führt das doppelte Opt-in wegen des damit verbundenen Mehraufwands zu einer drastischen Verringerung der Zahl der Registranten.

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